Einfach um noch einmal die Dringlichkeit dieses Themas hervorzuheben:

Ein aktueller Bericht von Statista zeigt, dass im Jahr 2019 die Zahl der Smartphone-Nutzer die 2,5 Milliarden-Marke überschritten hat. Im Jahr 2020 werden diese Zahlen auf mehr als 2,9 Milliarden Smartphone-Nutzer weltweit ansteigen. Zu sehen, in nachstehender Grafik:

Menschen benutzen eher Smartphones und Tablets als Desktop-Geräte. Mehr als 94% der Menschen in den USA suchen auf ihren Smartphones nach lokalen Informationen. 77% dieser Suchanfragen werden zu Hause oder am Arbeitsplatz durchgeführt (Orte, an denen man normalerweise Desktop-Computer findet). Aus diesem Grund wird die Optimierung Ihrer Websites und Onlinestores immer wichtiger. Stichwort: Mobile First!

Wie genau können Sie also Ihre Websites optimieren, um sie mobil-freundlicher zu gestalten? Vor ein paar Jahren haben Entwickler noch komplett eigene Websites für mobile Geräte erstellt. Dies würde die Entwicklungskosten erhöhen und die doppelte Entwicklungszeit in Anspruch nehmen. Responsive Design löst dieses Problem

Warum ist dies so wichtig?

Wenn Ihre Website oder Ihr Onlinestore nicht für mobile Endgeräte optimiert ist, wirkt sich dies negativ auf die Ladezeiten aus und der Nutzer von heute ist extrem ungeduldig. Wer wartet schon gerne darauf bis eine Website geladen ist? Dazu kommt nerviges hinein- und herauszoomen um Elemente und Inhalte erkennen zu können, die nicht mobil optimiert sind.

Ein Onlineshop, der reaktionsschnell und mobilfreundlich ist, ist besser lesbar und sofort nutzbar.

Hier sind fünf Tipps für eine besseres mobiles Einkaufserlebnis:

1. Ein klares Layout und einfache Website-Navigation

Ab und zu öffnen wir eine alte Website auf unserem Smartphone. Wir müssen nach oben und unten, rechts und links scrollen, und es ist fast unmöglich, die richtigen Schaltflächen zu finden. Wenn Ihre Website so aussieht und funktioniert, werden Sie nicht nur weniger Besucher erhalten, sondern Google könnte Ihr Website-Ranking sogar herabsetzen, wodurch es noch schwieriger wird, Traffic zu generieren. Sie müssen das Layout Ihres eCommerce-Shops so konfigurieren, dass er leicht zu navigieren und mobilfreundlich ist. Die Navigation Ihres Shops muss ein Kinderspiel sein. Wenn Nutzer eine Ihrer Unterseiten besuchen, müssen die Kunden verstehen, wie sie zur Startseite zurückkehren können.

Die großen Menüs und langen Listen von Produktkategorien sind nicht ideal, wenn es um die Präsentation auf mobilen Geräten geht. Da ein mobiler Bildschirm viel kleiner als ein Computerbildschirm ist, müssen Sie Ihre Listen übersichtlicher gestalten und Ihre Navigationsmenüs verdichten. Der beste Weg, dies zu erreichen, ist die Anzeige eines einzigen Dropdown-Menüs auf Ihrer gesamten Website. Wenn ein Benutzer auf das Menüsymbol klickt, öffnet es sich und zeigt Ihre Produktkategorien und verschiedenen Schnittstellen ohne Probleme an.

2. Klare und spezifische CTAs

Wenn Sie der Meinung sind, dass Sie bereits eine Website erstellt haben, die mobil optimiert ist ist, stellen Sie sich die folgenden Fragen: Ist Ihr Shop in der Lage, Ihre Besucher in potenzielle Kunden zu verwandeln? Ist Ihr Shop klar und übersichtlich und zeigt er klare CTAs (call-to-actions)? Wenn die Antwort überwiegend nein lautet, dann sollten Sie wahrscheinlich die CTA Ihres eCommerce-Shops neu konzipieren. Denken Sie daran, dass Sie ein fehlerfreies Benutzererlebnis bieten wollen. Wenn Sie Umsätze und Gewinne steigern wollen, müssen Sie sich in die Lage Ihres Besuchers versetzen und ihm simple Möglichkeiten bieten, mit guten CTAs auf seine Wünsche einzugehen.

Um das Nutzerengagement zu verbessern und so den Umsatz zu steigern, muss Ihre Website klare und sichtbare „Call-To-Actions“ haben. Dazu gehören die Schaltflächen “In den Warenkorb”, “ Jetzt Kaufen” Oder “Menü” oder sogar eine Option zur Anmeldung für Ihren Newsletter. CTAs müssen auffällig und verständlich sein. Ich habe einige Vorgaben zusammengestellt, die Ihnen helfen sollen, den CTA Ihres Geschäfts effektiv zu gestalten, sehen Sie sich unten um:

  • Machen Sie Ihr CTA fett und leicht lesbar
  • Verwenden Sie die richtige Menge an Leerraum, um Ihre CTA stärker in den Vordergrund zu rücken
  • Verwenden Sie eine klare und umsetzbare Sprache, machen Sie den Inhalt leicht lesbar
  • Verwenden Sie attraktive, aber ästhetisch ansprechende Farben für Ihr CTA
  • Entscheiden Sie über die richtige Platzierung Ihres CTA auf den Seiten, um jede Verwirrung zu vermeiden

Den entscheidenden CTA “In den Warenkorb” hat Nike in seinem Onlineshop farblich deutlich abgehoben. Auf einen Blick ist er klar erkennbar.

3. Schnell ladende Seiten entwerfen

Eine von “Kissmetrics” durchgeführte Analyse zeigt, dass wenn eine eCommerce-Website 100.000 Dollar pro Tag Umsetzt, eine Sekunde Ladeverzögerung zu Jährlich über 2,5 Millionen Dollar an Umsatz Verlust führen kann. Eine Sekunde Verzögerung bei der Seitenladezeit, und die Conversionrate fällt um ganze 7%. Sie sehen also, wie wichtig es ist, Ihre Website so zu optimieren, dass sie fehlerfrei und schnell auf mobilen Geräten laden kann. Machen Sie einen Geschwindigkeitstest für Ihre Website. Wenn Sie Verzögerungen bei der Ladezeit feststellen, sollten Sie schnellstmöglich handeln.

Als erstes sollten Sie daran denken, dass „zu viel Inhalt“ eine Verzögerung der Seite verursachen kann. Sie sollten Ihre Seite gar nicht erst mit Inhalt überladen, niemand hat die Zeit, alles zu lesen. Achten Sie darauf, dass der von Ihnen gewählte Inhalt richtig platziert, prägnant und informativ ist. Wenn Sie Animationen oder Videos verwenden, reduzieren Sie deren Größe oder hosten Sie sie woanders. Video-Streaming kann die Seite verlangsamen und die mobile Bandbreite stark beanspruchen.

Befolgen Sie diese Tipps, um den eCommerce-Shop zu beschleunigen und mobilfunkfreundlicher zu gestalten:

  • Bilder und Grafiken komprimieren und verkleinern
  • Optimieren aller CSS- und JS-Dateien
  • Stellen Sie sicher, dass die Seite Stufenweise geladen wird
  • Optimieren der Server-Antwortzeit

4. Bieten Sie ein Omnichannel-Benutzererlebnis

Ein Einkaufserlebnis im Omnichannel ist ein einheitliches Erlebnis. Es bedeutet, dass ein Benutzer, der eine Aktivität in einem Kanal abgebrochen hat, sie problemlos in einem anderen Kanal fortsetzen kann. Wenn ein Benutzer beispielsweise eine E-Mail über einen Rabatt-Code erhält, und er beschließt, seine Artikel auf einem Computer in den Einkaufswagen zu legen. Er könnte mit seinem Smartphone bis zur Kasse weitermachen. Ihre Website sollte also mit allen beliebten Social-Media-Kanälen, dem Internet, E-Mails, Geschäften usw. synchronisiert sein. Sie müssen in der Lage sein, Ihre Kunden auf vielen Kanälen anzusprechen und Informationen zu sammeln, um eine personalisierte Benutzererfahrung in Echtzeit über mehrere Geräte und Standorte hinweg zu bieten.

5. Niemand mag nervige Pop-Ups

Ja, ich weiß Pop-Ups funktionieren. Aaaaber! Es Pop-Up ist nicht gleich Pop-Up.

Wir alle kennen eine Website, die mit Mehrfachwerbung und nutzlosen Pop-ups bombardiert wird. Diese Pop-ups sind einfach nur nervig, besonders wenn sie wichtige Website-Inhalte abdecken. Auch hier gilt: Wenn Google bemerkt, dass Sie Inhalte einbinden, die die Nutzererfahrung negativ beeinträchtigen, können Sie dafür abgestraft werden.

Denken Sie einmal darüber nach: Wenn Sie mit dem Surfen auf einer Website beschäftigt sind und plötzlich ein Werbe-Pop-up erscheint und Sie versehentlich darauf klicken, leitet Sie das Pop-up im schlimmsten Fall zu einer völlig anderen Website weiter, die Sie nicht besuchen wollten. Solche Dinge brennen sich ins Käufer Hirn ein. Entsprechend kann ich nur dringendst empfehlen, Pop-Ups sparsam einzusetzen.

 

Haben Sie sich Ihren Shop schonmal auf dem Smartphone angeschaut?

Falls nicht, nehmen Sie sich die Zeit und durchstöbern Sie Ihren eigenen Shop. Sie werden sehr schnell merken, ob Verbesserungsbedarf besteht oder nicht. Bei allen weiteren Änderungen und Neuerungen sollten Sie zudem immer „Mobile First“ denken. Am wichtigsten ist mittlerweile die Nutzbarkeit am Smartphone. Nicht am Computer.

Checkliste

115 Maßnahmen für eine höhere Conversion Rate

Nutzen Sie meine umfangreiche Checkliste um Schritt für Schritt die Conversion Rate Ihres Onlineshops zu erhöhen.

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